Big Phil – die größte Goldmünze Europas

Einen nicht alltäglichen Anblick, erhielten die Schüler der Klasse 7b der Staatlichen Realschule Bobingen im Rahmen des Unterrichtsfachs BwR (Wahlpflichtfächergruppe II), bei einem Unterrichtsbesuch in der ortsansässigen Raiffeisenbank Bobingen eG.

Mit der Ausstellung des „Big Phil“- der größten Goldmünze Europas, bekamen die 28 Schüler einen umfangreichen Einblick in die verschieden Kapitalanlagemöglichkeiten für Privatkunden.

Einen besonderen Stellenwert sollte dabei das Anlagegut „Gold“ einnehmen. Die ausgestellte Münze der „Republik Österreich“, ist in einer 14-fachen Auflage im Jahr 2004 geprägt wurden und besitzt ein Gewicht von 31,103 kg. Der aktuelle Wert der Münze liegt bei ca. 1,5 Millionen Euro. Die Goldmünze ist in Privatbesitz eines Münchner Goldhändlers und wurde aus repräsentativen Zwecken einmalig in Bobingen ausgestellt.  

Patrick Rossow

Digitale Schnitzeljagd – Bewegung und Konzentration

Prozentrechnung klingt nach recht trockenem Stoff: Dreisatz, Formeln, schriftliches Dividieren. Dass es auch anders geht, hat vor den Ferien die Klasse 7b im Fach BwR erfahren. Eingeteilt in Gruppen (jede ausgestattet mit einem Handy) ging es auf zur digitalen Schnitzeljagd, bei der die Kinder gegen ihre Mitschüler antreten durften.

Wie bei einem solchen Spiel üblich, waren zahlreiche Stationen zu bewältigen, die zum Teil recht viel Bewegung, aber auch Hirn erforderten: Wie viel Prozent der Stufen im Treppenhaus müssen erklommen werden, um in den ersten Stock zu gelangen? Wie hoch ist die prozentuale Auslastung unseres Parkplatzes? Oder „5 % der 3.100 Besucher eines Regionalligaspiels sind Schüler. Das Ergebnis ist die Raumnummer, wo du einen QR-Code findest. Geht dorthin und sucht den Code. Dann geht’s weiter.“

Die Antworten mussten jede Gruppe für sich berechnen und ins Handy tippen. Eine App erfasste dabei, ob diese richtig waren und vergab entsprechend Punkte. Nach gut 60 Minuten waren die Rechenkünstler fertig und gut gelaunt. „Wann können wir das wieder spielen?“ lautete die häufig gestellte Frage. Lernen mit Spaß dabei, das muss auf jeden Fall wiederholt werden.

Realschule Bobingen besucht KUKA

Im Rahmen des Faches Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen besuchte die Klasse 8 e vergangenen Mittwoch den Hauptsitz der KUKA AG in Augsburg. Nach einer netten Begrüßung wurde das Unternehmen in einem abwechslungsvollen Vortrag präsentiert. Die Schüler erhielten einen Überblick über die Produkte des Unternehmens und interessante Informationen rund um das Thema Ausbildung bei der Firma KUKA. Beim anschließenden Rundgang durch das Ausbildungszentrum, konnten die Schüler diverse Arbeitsplätze mit den Messgeräten von Elektronikern und Werkzeugen von Mechanikern begutachten. Nach einem kurzen Fußmarsch über das KUKA-Gelände konnten die eindrucksvollen Prozesse in der Robotermontage beobachtet werden. Verschiedenste Robotermodelle wurden vorgeführt und neueste Technologien gezeigt. Am Ende erhielten alle ein kleines Abschiedsgeschenk und nach einem gemeinsamen Foto war der aufregende Vormittag zu Ende.

Daniela Wenner
 

Großartige Schülerbeiträge bei den Projektpräsentationen

Das pädagogische Leitthema „Berufliche Orientierung“ wurde mit den Projektpräsentationen dieser Woche erfolgreich abgerundet. Nachdem in den verschiedensten Unterrichtsfächern wie Deutsch, IT oder auch Wirtschaft/Recht bzw. BwR das Thema „Beruf“ häufiger angesprochen wurde, wurden den Schülern auch Praxisbegegnungen ermöglicht. Mit dem Besuch im Berufsinformationszentrum startete etwa die Phase der Orientierung, in der sie sich Gedanken machen sollten, welche Stärken sie haben und welche Berufe passen könnten.

Im Februar waren alle 9. Klassen eine Schulwoche lang im sog. Betriebspraktikum. Dort konnten sie erste Einblicke sammeln, wie das Berufsleben so aussieht. Manche haben dort bereits wertvolle Kontakte geknüpft und wollen sich womöglich bewerben, andere dagegen möchten sich wiederum woanders umsehen.

Eine Aufgabe der sich anschließenden Projektpräsentation war es, in einer Kleingruppe von 3-4 Schülern jeweils ein Berufsbild vorzustellen. Um diesem Unterfangen einen echten Projektcharakter zu verleihen, waren die Schüler angehalten, sich ein gewisses „Extra“ auszudenken. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt und so waren die Arbeitsergebnisse äußerst facettenreich.

Einige Gruppen nutzten die Smartphones und teilweise sogar richtiges Filmequipment, um ein Interview zu filmen. Andere setzten hingegen auf Audiobeiträge und befragten Ausbilder ihrer jeweiligen Berufe. Auch informative und schön dekorierte Stellwände sowie ansprechende Flyer wurden entworfen, um den Klassenkameraden einen guten Einblick in die Berufswelt zu geben. 

Überwiegend positiv fielen auch die Rückmeldungen der Jugendlichen aus: Viel bei der Vorbereitung gelernt zu haben, gab ein großer Teil der Schüler an. Und in der Tat überzeugten auch die Lehrer die tollen Vorträge und gelungenen Materialien, die zum Einsatz kamen.