Valle! Valle! Valencia!

Hey! Hallo! How are you! One little kiss right, one little kiss left. Es war ein sehr herzlicher Empfang, als wir in Valencia ankamen. Dort fand die fünfte von insgesamt sechs Erasmus+ – Wochen statt. Den Schülern, in dieser Woche Svenja und Lucca, werden bzw. wurden hier Möglichkeiten und Vorteile gezeigt, die der europäische Arbeitsmarkt mit sich bringt. „Was muss ich beachten und mitbringen, wenn ich in der EU meinen Traumjob ausüben möchte?“ ist die Kernfragestellung des Projekts. Diesmal konnten die Schüler u. a. ihre kreativen Fähigkeiten ausbauen und stellten sich gegenseitig die Besonderheiten ihres Landes vor. Natürlich alles auf Englisch.

Doch nicht nur das: Es gab auch Zeit, Valencia zu besuchen. So konnte die bezaubernde Innenstadt erkundet und das Oceanografic bewundert werden. In Letzterem lernten die Erasmus-Schüler auch, was nötig ist, um Tierärztin zu werden. Denn in jeder Woche werden den reisenden Schülern besondere Berufe vorgestellt. Daher kam die Erasmus+ Gruppe auch in den Genuss, einem der besten Gitarrenbauer Spaniens über die Schulter blicken zu dürfen.

Als es dann zur Rückreise ging und man fragte, was diese Woche alles Fantastisches mit sich gebracht habe, wurden genau diese Dinge genannt. Aber auch noch viel mehr. Der Gang durch die Stadt der Wissenschaft, der Genuss von Tigernussmilch oder das Gefühl von Sand und Meer an den Füßen waren ebenfalls Teil einer schönen Reise. Der tolle Austausch mit Menschen aus Slowenien, Dänemark, Polen, Lettland und Spanien drückte dem Valencia-Trip aber den dicksten Stempel auf und zeigt wieder, welcher Schatz die EU für uns alle ist.

Nico Hirschbolz

Schüleraustausch mit Aniche

Am Montag, 13.03.2017, machten sich 21 Schüler der RSB auf den langen Weg in die Partnerstadt Aniche. Dort angekommen wurden sogleich die Austauschpartner mit den für Frankreich typischen „Küsschen“ freudig begrüßt. Nach einer ersten Nacht bei der Gastfamilie war die gesamte Reisegruppe am ersten Tag zu einem leckeren Frühstück mit süßen Teilchen und heißer Schokolade eingeladen. Gestärkt gingen die deutschen Schüler mit in den Unterricht. Eine volle Stunde Unterricht im Gegensatz zu unseren 45 Minuten, das ist wirklich sehr lang – lautete das Fazit. Eine weitere spannende Erfahrung war das anschließende Mittagessen in der Kantine. Danach fuhr die deutsche Gruppe in ein Minenmuseum. Die Charlotte wurde dabei unter den gelben Helm gezogen. Sie sorgte für viel Gelächter. Schließlich wurde die Gegend auf einer geführten Bustour erkundet, wobei wiederum auf den Einfluss des Bergbaus auf das Leben der Menschen und die Siedlungsstrukur eingegangen wurde. Nach der Rückkehr wurde der Abend in den Gastfamilien verbracht.

Am nächsten Tag fuhren sowohl die Deutschen wie auch die Franzosen gemeinsam mit dem Bus nach Versailles. Unterwegs konnte man sogar den Eiffelturm in Paris sehen. Nach der Besichtigung des imposanten Schlosses stärkten sich alle in den wunderschön angelegten Gärten. Nach einem Spaziergang wurde die Heimreise nach Aniche angetreten. Am letzten Tag führte eine deutsche Stadtführerin durch die Stadt Douai. Danach ging es mit dem Bus zum Empfang im Rathaus. Dort wurde die Bedeutung des Jugendaustauschs für die deutsch-französische Freundschaft und Verständigung betont. Auch die deutsche Gruppe hatte eine kleine Rede vorbereitet. Sie wurde von mehreren deutschen Schülern auf Deutsch und Französisch vorgetragen. Einige kleine Gastgeschenke wurden verteilt bevor die gesamte Gruppe mit dem Bus nach Lille aufbrach. Dort bestiegen alle den Beffroi und viele Informationen für ein Quiz wurden gesammelt.

Das Wetter war besonders schön und so konnten alle Teilnehmer des Jugendaustauschs den letzten gemeinsamen Nachmittag bei einem Rundgang durch die Altstadt mit anschließender Freizeit in der Innenstadt ausklingen lassen. Viele Freudentränen flossen am nächsten Morgen, als es an der Zeit war Abschied zu nehmen. 

Katharina Reisle