Pflegeberufe im Rampenlicht

Unsere Schülerinnen und Schüler bringen den Pflegealltag auf die Bühne

Was macht eigentlich eine Pflegefachkraft? Acht Schülerinnen und Schüler aus den 9. und 10. Klassen unserer Schule haben in einem einwöchigen Workshop eine Antwort darauf erarbeitet und auf der Bühne gezeigt. Bei der Generalprobe am Donnerstag spielten sie vor Familie und Freunden. Am Freitag, 23. Oktober, sahen mehr als 270 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen die 90-minütige Live-Talkshow mit kurzen Spielszenen.

Hinter dem Format steht das Projekt NEUEPFLEGE.BAYERN des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Das Projekt will Vorurteile wie „Ein Krankenpfleger verteilt nur Essen und muss Patienten sauber machen …“ entkräften und junge Menschen für die Pflege begeistern. Die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann eröffnet vielseitige Karrierewege bis zur Pflegedienstleitung oder zum Studium. Im Austausch mit regionalen Pflegeexpertinnen erlebten unsere Schülerinnen und Schüler, wie mitfühlend und engagiert die Arbeit in der Pflege ist.

Entwickelt hat das Format die Nürnberger Agentur „Kunstdünger“. Annika Schweizer und Tabea Hildner, beide Theaterpädagoginnen der Agentur, waren eine Woche lang bei uns an der Schule und probten mit den Jugendlichen. Die Szenen beruhten auf echten Berichten von fünf Pflegefachkräften aus der Region. Sie zeigten, teils mit Humor, den Alltag in der stationären und mobilen Alten-, Kranken- und Kinderpflege. Es ging um die Ausbildung, erste Begegnungen mit Krankheit und Tod, Herausforderungen in der Akutpflege, den Umgang mit Neugeborenen, älteren Kindern und ihren Eltern sowie um prägende Begegnungen in der häuslichen Pflege.

Die Fachkräfte standen selbst als Talkgäste auf der Bühne. Talkmasterin Annika Schweizer sprach in vier Interviews mit ihnen über Praktika, Ausbildungswege und berufliche Perspektiven.

Zu Gast waren:

  • Elisabeth Rauscher, Pflegedienstleiterin, Seniorenzentrum Haus Raphael Schwabmünchen
  • Ariane Wimmer und Andrea Schropp, zentrale Praxisanleitung, Wertachkliniken Bobingen und Schwabmünchen
  • Nadine Schmid, zentrale Praxisanleitung, KJF Klinik Josefinum Augsburg
  • Dimitra Weidinger, stellvertretende Pflegedienstleiterin und Praxisanleitung, Sozialstation Bobingen

„Das war eine sehr arbeitsintensive, aber tolle und auch sehr aufschlussreiche Woche“, fasste einer der mitwirkenden Schüler das Erlebte zusammen.

DANKE!

Wir danken den acht Darstellerinnen und Darstellern für ihren Mut, ihren Einsatz und ihre Spielfreude. Unser Dank gilt auch Annika Schweizer und Tabea Hildner von „Kunstdünger“ für die engagierte Begleitung. Ebenso danken wir den Pflegeexpertinnen Elisabeth Rauscher, Ariane Wimmer, Andrea Schropp, Nadine Schmid und Dimitra Weidinger, die ihre Erfahrungen und ihre Zeit mit uns geteilt haben.

Wo lernt man am besten Französisch? – In Frankreich natürlich!

Am Mittwoch, 19.2.2025, war das Knirps Theater an der Realschule in Bobingen zu Gast.

In seinem Stück „Ah, ça Alors“ nahm das Theaterduo die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen und der Klasse 7d in zwei Vorstellungen mit auf einen Schüleraustausch nach Paris. Gemeinsam mit der deutschen Maxi erhielten sie auf humorvolle und unterhaltsame Weise einen Einblick in die französische Kultur.
Durch die Zweisprachigkeit auf der Bühne, sowie unterschiedlichste Kostüme und Requisiten wurde es auch den Sechstklässlern ermöglicht, am „Abenteuer Schüleraustausch“ teilzunehmen. In verschiedenen Szenen wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv eingebunden und flogen so im Flieger als Maxis Schulklasse nach Paris, besuchten mit ihr den Unterricht in einer französischen Schule und halfen ihr dabei ihre Wette zu realisieren.

Herzlichen Dank an das Knirps Theater, das uns mit Engagement und viel Charme begeisterte!

EUKITEA-Theaterprojekt „Marco, sei stark!“ für die 8. Klassen der Realschule Bobingen

Bobingen, Donnerstag 7. November 2024

Die 8. Klassen der Realschule Bobingen hatten heute eine besondere Gelegenheit: Sie durften das Theaterstück „Marco, sei stark!“ des EUKITEA-Theaters erleben. Das Präventionsprojekt, das durch Energie Schwaben gesponsert wurde, richtete sich speziell an Jugendliche und befasste sich mit den Themen Selbstvertrauen, Stärke, Mut und Freundschaft – zentrale Werte in der Lebenswelt von Achtklässlern.

Das Theaterstück erzählt die Geschichte des Schülers Marco, der mit persönlichen Herausforderungen und sozialen Konflikten kämpft. In eindrucksvollen Szenen wird dargestellt, wie Marco sich durch kritische Situationen navigiert und dabei lernt, zu sich selbst zu stehen und für seine Werte einzutreten. Die Inszenierung wurde auf Augenhöhe der Jugendlichen gestaltet und sprach deren Sprache, wodurch es den Schülern leicht fiel, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren.

Gerade für die 8. Klassen, die oft an einem Wendepunkt in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung stehen, war „Marco, sei stark!“ ein idealer Impuls. Viele der gezeigten Themen, wie die Auseinandersetzung mit Gruppenzwang, das Meistern von Selbstzweifeln und die Bedeutung wahrer Freundschaft, spiegeln die alltäglichen Erfahrungen dieser Altersgruppe wider. Das EUKITEA-Theater schaffte es, diese Themen authentisch und einfühlsam zu vermitteln und gleichzeitig den Schülern Werkzeuge an die Hand zu geben, um selbstbewusst und stark durch das Leben zu gehen.

Am Ende der Aufführung nahmen die 8. Klässler an einer Diskussionsrunde mit den Schauspielern und Theaterpädagogen teil, in der sie Fragen stellen, persönliche Eindrücke teilen und das Stück gemeinsam reflektieren konnten. Hier entstanden spannende Gespräche über das Gesehene, und die Schüler zeigten großes Interesse an den Botschaften des Stücks.

Mit „Marco, sei stark!“ bot EUKITEA den Achtklässlern der Realschule Bobingen ein emotionales und lehrreiches Erlebnis, das ihnen lange im Gedächtnis bleiben wird.

Ein herzlicher Dank gilt Energie Schwaben, durch die ein wertvolles Projekt für die Jugend in der Region ermöglicht wurde, das ihnen hilft, ihre Stärken zu erkennen und mutig durchs Leben zu gehen.

Besser a Rote (als a Tote)

Unter dem Titel „Besser a Rote (als a Tote)“ führt unser Singold Ensemble eine Komödie auf, auf die sich die Gruppe unter Leitung von Herrn Gerhard Fischer bereits seit einigen Wochen intensiv vorbereitet und welche beste Unterhaltung verspricht. Zum Besuch des Stücks laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Termine: Mittwoch, 19.07.2023, und Montag, 24.07.2023

Uhrzeit: jeweils um 19:30 Uhr

Ort: Atrium der Realschule Bobingen

Der Eintritt ist frei.

10. Klassen sehen „A Christmas Carol“

Mit einer Art Einstimmung auf die Festtage begannen die 10. Klassen der Realschule Bobingen in diesem Jahr spätestens am 29.11.2017, als sie mit ihren Lehrkräften den Klassiker unter den Weihnachtsgeschichten sahen: „A Christmas Carol“ des englischen Schriftstellers Charles Dickens gehört gewiss zu den bekanntesten Stücken, welche dieser Tage in den Theatern aufgeführt werden und auch regelmäßig im Fernsehen laufen.  

Die Schüler der gesamten Jahrgangsstufe trafen sich dazu vergangenen Mittwoch im Parktheater Göggingen, um der Veranstaltung ab 11:00 Uhr beizuwohnen. Passend zum Lernniveau der Jugendlichen fand die Musik-Theater-Inszenierung in englischer Sprache statt, welcher gut zu folgen war – vor allem, weil der grobe Inhalt des Stücks ohnehin den meisten bekannt ist. 

Autor des Fotos (Parktheater Göggingen): Richard Huber (zur Quelle auf Wikipedia) Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

Französisches Theater an der RSB

Heute besuchte das Theaterduo des Knirps-Theaters die Staatliche Realschule Bobingen. In dem Stück Méfie-toi… des apparences! wagte sich die deutsche Hobbyjournalistin Alex in eine Pariser Vorstadt, um Vorurteile gegenüber den Menschen und dem Leben vor Ort zu hinterfragen. Dabei trafen sie und ihr Chef zwischen den Hochhaussiedlungen auf verschiedene Charaktere und erlebten Erstaunliches.

Gemeinsam mit einigen Schülern der sechsten Klassen sowie den Französischklassen der 8. und 9. Jahrgangsstufe wurde ein Blick hinter die bedrohlich wirkenden Fassaden geworfen. Durch den bilingualen Aufbau des Theaterstücks konnten auch die Sechstklässler der Handlung folgen. Einige Schüler durften sogar an dem Stück mitwirken. Am Ende war allen Zuschauern klar: Auf den ersten Eindruck sollte man sich nicht verlassen.

Katharina Reisle