Erasmus+ Schüleraustausch mit Spanien (Zamora)

Für zwei Schülerinnen und drei Schüler ging es nach Spanien zum Collegio Milegrosa im Zentrum der Stadt Zamora, eine kleine romanische Stadt an der Grenze zu Portugal. Mit uns waren Schulen aus Holland, Italien und Portugal zu Gast.

Kennenlernen der Gruppe und der Stadt mit ihrer historischen Bedeutung standen am ersten Tag auf dem Programm. Am Dienstag ging es ab in die Natur. Grenzen austesten im Kletterpark und eine Wanderung durch den Nationalalpark Sanabria zum See. Weiter ging es am dritten Tag mit einem Besuch der Fondation Rei Alfonso Henriques mit dem Eurpopa Dirkekt Büro und der örtlichen Bücherei, ein Besuch der Stadt Salamanca mit ihrer alten Universität waren unser offizielles Programm während der Woche.

Am Freitag wurden Filme über die Aktivitäten der Woche erstellt und Teilnehmerurkunden vergeben. Neben dem offiziellen Programm traf man kleine Schülergruppen immer wieder beim Stadtspaziergang, im Café, in der Eisdiele und an anderen schönen Plätzen der Stadt. Unsere Schüler konnten Ihre Englischkenntnisse anwenden, ein wenig Spanisch lernen und Ihre Selbständigkeit beim Leben in einer Gastfamilie unter Beweis stellen.

MdEP Markus Ferber zu Gast in Bobingen

Die Stadt Bobingen pflegt seit mehr als 50 Jahren eine Städtepartnerschaft mit Aniche im Nordosten Frankreichs. Gerade angesichts des Krieges in der Ukraine kommt Partnerschaften zwischen Städten innerhalb Europas erneut eine besondere Bedeutung zu. 

Der Verein Freunde von Aniche, der die Stadt Bobingen bei der Kontaktpflege mit der französischen Partnerstadt unterstützt, hat den Europaabgeordneten Markus Ferber nach Bobingen eingeladen, um mit ihm ins Gespräch zu kommen und darüber zu diskutieren, welchen Beitrag gerade Städtepartnerschaften für die Stärkung des europäischen Zusammenhalts leisten können.

Auch das Erasmus+ Programm der EU sorgt für einen regen Austausch zwischen den europäischen Ländern, deshalb waren unsere Erasmus+ Schüler zu diesem Abend in die Mittlere Mühle eingeladen von Ihren Erlebnissen beim Schüleraustausch zu erzählen und sich rege an der Diskussionsrunde mit Herrn Ferber zu beteiligen.

 

Erasmus+ Schüleraustausch: Nochmal ins Baltikum: Lettland – Ventspils

Denis, Maurus und Antonio waren Teil einer 50köpfigen Delegation aus 6 verschiedenen Staaten der EU. Estland, Griechenland, Portugal, Spanien und dem Gastgeber: Lettland. Unsere drei Schüler wohnten in verschiedenen Gastfamilen und konnten  fleißig ihre Englischkenntnisse anwenden.

Hier eine schnelle Zusammenfassung einer ereignisreichen und bereichernden Woche: Begonnen haben wir nach einer Stadtbesichtigung in Riga mit einem Opernbesuch, mit einem geführten Stadtrundgang durch das alte Riga mit sehr deutscher Vergangenheit. Gemeinsame Fahrt von Riga nach Ventspils mit Stop im Cineville (Filmstudio). In der Schule Kennenlernspiele, Schulhausbesichtigung, ein Konzert mit Musik und Tanz der lettischen Schüler extra für unser Team, Firmenbesichtigungen (Filmstudio, 3D-Druck Werkstatt, IT Firma), von unseren Gastgebern geführte Stadtführung in Ventspils, Ausflüge zum Meer und dem romantischen Ort Kuldiga mit einem breiten Wasserfall. Workshops zur Berufsfindung und im 3D Druck, sowie viele gemeinsame Aktivitäten mit unseren Partnern und den Gastgebern haben uns sehr gefallen.

Das war das letzte Treffen in unserem Erasmus+ Projekt „European Future – Skills“. Dieser Austausch war möglich, da die EU im Rahmen von Erasmus+ Zuschüsse zu den Mobilitäten gibt. Mehr Informationen zu unserem Projekt finden Sie auf unserer Projektwebseite:

https://www.europeanfutureskills.eu

Interessenbekundungen zur Teilnahme an den Aktivitäten im neuen Programm nehmen wir gerne entgegen. 

 

Skills, Lebensläufe und Tallinn

Das fünfte Treffen unseres Erasmus+ Programms „European Future – Skills“ war in der estnischen Hauptstadt. Einer Stadt mit vielen Facetten, modernen Wolkenkratzern und großen Einkaufszentren, in den ganze Vergnügungsparks Platz finden, gegenüber der sehr gut erhaltenen, sehenswerten mittelalterlichen Altstadt. Der öffentliche, gut ausgebaute Nahverkehr ist für die Esten kostenlos und wir konnten für unter 2 € pro Person pro Tag durch ganz Tallinn fahren.

Unsere Partnerschule ist das „Lasnamäe Gymnaasium“ eine russische Gesamtschule von der 1. bis zur 12. Klasse im Stadtteil „Lasnamäe“, ca. 10 Minuten mit der Straßenbahn vom Zentrum entfernt. Das vielfältige Programm gab uns erst einmal viele Einblicke in estnische Traditionen. Sänger und Tanzgruppen, von Schülern gestaltete Stadtführungen und Präsentationen, sowie ein Besuch beim offiziellen Vertreter des Stadtteils ließen uns vieles was wir sahen besser verstehen. 

In der Projektarbeit, wie alles in englischer Sprache, setzten wir uns mit dem europäischen Lebenslauf „Europass“ auseinander und erhielten einen Einblick in LinkedIn. Weiter konnten wir uns durch nachgestellte Jobinterviews auf zukünftige Vorstellungsgespräche vorbereiten. Interessant waren die vier Persönlichkeiten deren verschiedene Lebensläufe wir in unterschiedlichen Vorträgen und Gesprächen kennenlernen durften: Chemiker, Schauspieler/Regisseur, IT-Spezialisten und Flughafenmitarbeiter.

Unser „Sightseeingtag“ führte uns diesmal in ein Wintersport-Ressort, wo uns ein kleines Überlebenstraining erwartete. Unter professioneller Anleitung wurde aus selbst gesammelten Materialien ein Feuer entfacht. Da alle überlebt hatten und es ein leckeres Mittagessen im Restaurant gab, konnten alle zum Snowtubing gehen. Für uns genauso toll wie unsere Spanier und Portugiesen, die nicht so an Schnee gewöhnt sind, wie wir.

In Kreativworkshops wurden in ländergemischten Gruppen kleine Souveniers hergestellt: Holzgestaltete Magnete, Fluffy-Tiere und kreative Notizbücher aus upgecykelten Büchern. Am letzten Tag gestalteten die Gastgeber und Gastschüler eine Abschiedsfeier mit selbstgemachten Spezialitäten und einer „Let`s Dance“-Party. Nach der feierlichen Überreichung der Zertifikate (Teilnahmebescheinigungen) war der offizielle Teil zu Ende, genauso wie eine Erlebnisberichte Woche mit vielen schönen Erfahrungen.

Schüleraustausch – Erasmus+ – Portugal

Im Oktober war es endlich soweit Anika, Anna und Denis durften nach Povoa de Varzim reisen. Ein Fischerstädtchen in der nähe von Porto. Wer hier an Urlaub denkt, liegt falsch. Der Stundenplan war straff organisiert. Gegenseitiges Kennenleren mit den anderen Gästen aus Estland, Griechenland, Lettland und Spanien, ein Rundgang durch das von den Kunstschülern gestaltete Schulgebäude mit all seinen Fachräumen und ein Stadtrundgang mit Empfang und Geschenkem vom Bürgermeister der Stadt standen am ersten Tag auf dem Programm.  In den nächsten Tagen gab es Workshops zu den Digital Skills, im Töpfern mit dem Künstler Dolphin erschufen wir kleine Tonfiguren, eine Surfstunde im kalten Meer (ein typischer Sport in der Gegend), eine Einheit war zum Thema Vorstellungsgespräch, eine andere zu Mindfullness  und ein Outdoorevent mit Teambuildinggames.

Am Mittwoch „Sightseeingday“ ist es ein bisschen wie Urlaub. Eine Stadttour durch Porto mit Besuch im „World of Discoveries“ einem sehr interaktiven Museum und eine Bootsfahrt auf dem Douro zeigten die Vielfältigkeit Portugals. Das Essen an diesem Tag war sehr portugiesisch: Francesinha und Pastel de Nata.

Wie immer eine erlebnisreise Woche in der unsere drei Reisenden auf Englisch Arbeitsergebnisse präsentierten und sich mit ihren Gastfamilien und neuen Freunden verständigten. 

Die nächsten beiden Reisen gehen nach Estland und Lettland.