Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen nehmen in diesem Jahr freiwillig am Schulradeln teil. Das Schulradeln ist der Schulwettbewerb innerhalb der Kampagne des Stadtradelns, das vom 4. bis 24. Juli stattfindet. Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen, um die eigene Gesundheit zu fördern und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß, sichere Fahrten und viele gemeinsam erradelte Kilometer!
Kategorie: Fächer
6K UNITED
In der beeindruckenden Olympiahalle sangen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit rund 6.000 weiteren Kindern vor einem begeisterten Publikum. Die mitreißende Musik, die besondere Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl machten den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Alle Beteiligten kehrten mit vielen schönen Erinnerungen und großem Stolz nach Hause zurück.
Englandfahrt 2026
Unsere Englandreise mit Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen in Devon, Cornwall und London vom 15. bis 21. Mai 2026
Nach der etwas rauen Überfahrt von Hoek van Holland nach Harwich ging es von dort mit unserem Bus am Samstagmorgen gleich zum Windsor Castle, wo wir am Vormittag den Einmarsch zur Wachablösung (Changing of the Guard) am Königsschloss miterlebten. Auf unserem fünfstündigen Weg zu den Gastfamilien in Torquay machten wir vorher noch einen Schlenker zur Miniatur-Ausgabe von Stonehenge: den Avebury Stone Circles. Anders als im weltbekannten, touristisch völlig überlaufenen (und ziemlich teuren) Stonehenge darf man sich auf der Steinkreis-Anlage in Avebury kostenlos zwischen den riesigen Felsbrocken frei hin- und herbewegen und diese sogar anfassen. Zwischendurch mussten wir dort kleine Viehgatter öffnen (und wieder schließen!) und uns unseren Weg vorbei an dort grasenden Schafherden bahnen. Nur: Auf welche Weise die Menschen vor über 4.500 Jahren es geschafft haben, diese teils 100 Tonnen (!) schweren Brocken dort aufzureihen, erstaunt immer noch. Etwas platt von Busfahrt, Fähre und dem Tagesprogramm trafen wir am Abend unsere Gastfamilien.
Am Sonntag ging es für uns zu einem Botanischen Garten der Superlative: das Eden Project. Mehrere, bienenwabenartig angelegte, übergroße Gewächshäuser, die wie aus einem Science-Fiction-Film wirken (Spoiler: Diesen Film gibt es tatsächlich. Er kam 1972 unter dem Titel „Silent Running“ in die Kinos). In diesen, teils 100 Meter großen Kuppeln konnten wir verschiedene Klimazonen auf unserer Erde am eigenen Leib erfahren. Besonders die schwül-warme Tropenkuppel mit riesigen Bäumen, Wasserfällen und ihrem üppigen Artenreichtum war schweißtreibend. Den Eden-Geländeüberflug mit 100 km/h im Superman-Stil an einem Drahtseil in 100 Metern Höhe haben wir uns aber nur von unten angeschaut …
Wieder aufs Wasser ging es zunächst am Montag, diesmal mit der Fähre auf einer verregneten Hafenrunde in Plymouth. Von dort waren einst die Pilgrim Fathers – die ersten englischen Siedler in Neuengland – im Jahr 1620 auf der „Mayflower“ in die „Neue Welt“ gesegelt. Anschließend brachte uns der Bus nach Exeter: von den Römern gegründet, von den Angelsachsen und später den Wikingern und Normannen geprägt, wo wir eine Stadtführung in englischer Sprache machten – zum Glück mit deutscher Übersetzung durch unsere Lehrerinnen und Lehrer. Wir erfuhren unter anderem: Exeter war der Geburtsort von St. Bonifatius, dem wichtigsten christlichen Missionar im mittelalterlichen Deutschland. Exeters Kathedrale – St. Peter – besitzt mit einer Länge von 100 Metern das längste, ununterbrochene Kirchengewölbe der Welt.
Nach so viel Geschichte war am Dienstag dann Landschaft angesagt. Erst ging es ins Dartmoor – eine raue und oft neblige Hochmoorlandschaft, die schon oft als Kulisse für Filme und Fernsehspiele genutzt wurde. Der Hund von Baskerville, der Historienthriller Werwulf und mehrere Rosamunde Pilcher-Filme und Edgar-Wallace-Adaptionen wurden dort gedreht. Und dann ging es noch zu den aufregenden Steilküsten Cornwalls mit dem Tintagel Castle – eine mittelalterliche Burgruine, wo angeblich König Artus in die Welt gekommen sein soll …
Leider ging es am Mittwoch schon wieder auf den Rückweg nach Hause, aber erst einmal stand Sightseeing in der Londoner City an. Nach einem Spaziergang durch den Park in Greenwich bestiegen wir am Themse-Ufer unser Boot: einen superschnellen Katamaran. Direkt neben der dort ausgestellten „Cutty Sark“, dem letzten Segelschiff, mit dem Handelswaren wie Tee oder Wolle im früheren Empire von und nach Indien oder Australien gebracht wurden. Und ab ging es mit zunächst rund 60 Stundenkilometern Richtung Innenstadt, vorbei an Tower Bridge und London Bridge. Dann verließen wir das Boot und unternahmen einen längeren Marsch: Erst besuchten wir Covent Garden zum Mittagessen und Shoppen. Dann ging es zum Leicester Square, Piccadilly Circus, Buckingham Palace, Big Ben und Westminster.
Zum Abschluss drehten die Schülerinnen und Schüler dann noch ein paar Runden am Rad, genauer, im Riesenrad: Mit dem London Eye ging es in 135 Metern Höhe. Und auch wenn das Wetter am Abreisetag erneut „very British“ war, bot sich trotzdem ein atemberaubender Blick über die City of London, bevor es mit dem Hochgeschwindigkeitskatamaran über die Themse zurück in Richtung Greenwich ging. Ausstieg war direkt neben der gigantischen O2-Arena (früher: Millennium-Dome), nur für den Show-Act des Abends – „Raye“ – war keine Zeit mehr, denn auf dem Parkplatz wartete bereits unser Busfahrer für die Heimfahrt.
LEV
Viele Gewinner beim Internationalen Creativwettbewerb zum Thema „Meer entdecken“
Preisträgerinnen und Preisträger
- Carina Polishchuk – 1. Platz, Klasse 8a
- Helena Olbich – 4. Platz, Klasse 7c
- Rüya Turan – 5. Platz, Klasse 9d
- Evelina Simitari – 8. Platz, Klasse 8a
- Lilly Brettl – 9. Platz, Klasse 9c
- Leonie Kosak – 10. Platz, Klasse 9c
- Mia Baus – 12. Platz, Klasse 6d
- Lilly Mair – 14. Platz, Klasse 6d
Das Thema des Wettbewerbs
Es ging darum, zu zeigen, was unsere Ozeane besonders macht: Unsere Meere bieten ein Zuhause für schillernde Fische, majestätische Wale, bunte Korallen und geheimnisvolle Tiefsee-Wesen. Gleichzeitig ist diese vielfältige Unterwasserwelt bedroht – und noch längst nicht vollständig erforscht: Die Tiefsee ist weniger gut erforscht als der Mond.
Was begeistert dich an Ozeanen und Meeren? Welche Geheimnisse können wir dort noch entdecken? Welche Farben und Formen gibt es dort? Und wie können wir dazu beitragen, diese faszinierende Welt zu bewahren?
Vera Hermannsdörfer
Turnwettkampf in Diedorf
Die Teams traten in zwei Altersklassen gegeneinander an:
• 5./6. Klasse
• 7. bis 9. Klasse
Unsere Schule ging mit 17 Mädchen des Wahlfachs Turnen motiviert an den Start. Leider mussten wir kurzfristig zwei krankheitsbedingte Ausfälle verkraften, sodass wir statt der geplanten vier Teams nur drei Mannschaften stellen konnten. Alle Turnerinnen zeigten großen Einsatz, Teamgeist und beeindruckende Leistungen.
Geturnt wurde an den Geräten Boden, Balken und Reck. Hier waren Kraft, Technik, Körperspannung und Konzentration gefragt. Besonders erfreulich sind unsere tollen Ergebnisse:
• 🥈 2. Platz im Landkreis in der Altersklasse 5./6. Klasse
• 🥇 1. Platz in der Altersklasse 7.–9. Klasse
• 🏅 4. Platz ebenfalls in der Altersklasse 7.–9. Klasse
Ein besonderes Highlight bildeten zum Abschluss die Gruppen-Choreografien am Boden. Diese wurden nach den Kriterien Kreativität, Raumausnutzung, Niveau der Elemente und Synchronität bewertet. Unsere Turnerinnen überzeugten auch hier mit gelungenen Darbietungen und großem Teamzusammenhalt.
Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Schülerinnen und gratulieren allen Turnerinnen herzlich zu diesem erfolgreichen Wettkampftag! 👏🤸♀️
Bezirksfinale Gerätturnen in Illertissen – Starkes Teilnehmerfeld, wertvolle Erfahrungen
Am Donnerstag, den 05.02.2026, fand in Illertissen das Bezirksfinale im Gerätturnen statt. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften aus dem Bezirk an diesem hochklassigen Wettkampf teil. Auch unsere Realschule war mit einer Mannschaft von fünf engagierten Turnerinnen vertreten.
Geturnt wurde an vier Geräten: Schwebebalken, Boden, Sprung und Stufenbarren. Von Beginn an zeigte sich, dass das Niveau des Wettkampfs extrem hoch war. Einige der teilnehmenden Schulen sind ausgewiesene Stützpunktschulen für Gerätturnen, sodass zahlreiche Leistungsturnerinnen am Start waren.Trotz dieser starken Konkurrenz konnten unsere Mädchen gut mithalten und zeigten durchweg saubere Übungen und großen Einsatz. Alle Turnerinnen gaben ihr Bestes, unterstützten sich gegenseitig und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung auf Bezirksebene. Am Ende erreichte unser Team einen respektablen 13. Platz.
Besonders hervorzuheben ist die wertvolle Unterstützung durch eine Mutter, die die Mädchen auch im Verein trainiert. Sie begleitete das Team sowohl bei der Vorbereitung im Training als auch vor Ort beim Wettkampf und trug mit ihrer Erfahrung und Motivation maßgeblich zu einem gelungenen Wettkampftag bei.
Auch wenn es diesmal nicht für eine vordere Platzierung gereicht hat, können unsere Turnerinnen stolz auf ihre Leistung sein. Der Wettkampf in Illertissen war eine tolle Erfahrung, die Motivation für weiteres Training und zukünftige Wettkämpfe gibt.
Lesewettbewerb 2025 – Schulentscheid
Siegerin Sunny Scheider 6b
Auch dieses Jahr lieferten sich die besten Leser der 6. Klassen ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei dem schulinternen Vorlesewettbewerb am 20.11.2025.Die Jury (Melissa Marz 7d – Gewinnerin des letzten Jahres, Herr Wahl – Schulleiter, Herr Frötschl – Vertreter der Deutschfachschaft, Herr Marco di Santo – Buchhändler in Bobingen sowie Herr Franze – Fördervereinsvorsitzender) hatte eine schwere Aufgabe zu bewältigen, da alle vier Kandidaten eine wirklich überzeugende Leistung brachten. Nach der Vorstellung ihres vorbereiteten 3-minütigen Textes mussten die Kandidaten 2 Minuten einen fremden Text vorlesen. Hier konnte Sunny Scheider aus der 6b die Jury dann völlig überzeugen und sie entschied das enge Rennen für sich.
Folgende Schüler nahmen an dem Wettbewerb teil:
- Platz: Sunny Scheider 6b
- Platz: Hannah Drommershausen 6c (Stellvertreterin im Krankheitsfall)
- Platz: Peter Böck 6a, Klara Landgraf 6d
Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihrer tollen Leistung und drücken Sunny fest die Daumen beim anstehenden Regionalentscheid!
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung wie jedes Jahr schwungvoll von einer der Schulbands der Realschule Bobingen.
Vielen Dank dafür!
Lebendige Einblicke in die Welt der Finanzen – Die Klasse 9b besucht die Stadtsparkasse Augsburg
„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und grün des Lebens goldner Baum.“ Ganz im Sinne dieser weisen Worte setzt die Realschule Bobingen regelmäßig auf Exkursionen, um das im Unterricht erworbene Wissen mit konkreten Erfahrungen zu verbinden und den Schülern lebendige Einblicke in die Praxis zu ermöglichen.
So bekam am 11. Juli 2025 die Klasse 9b in Begleitung des Studienseminars Wirtschaftswissenschaften die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Stadtsparkasse Augsburg (SSA) zu blicken. Wer nun erwartete, ein Geldinstitut sei primär ein Ort trockener Zahlen und staubiger Bilanzen, wurde eines Besseren belehrt: Christian Ungewitter vom SchulService hatte für die Jugendlichen ein abwechslungsreiches und interaktives Programm vorbereitet.Die Lernenden durften sich aktiv einbringen – sei es bei der Kartenzahlung am Terminal, beim Eintauchen ins Sparkassen-Metaverse mittels VR-Brille oder beim Lösen interessanter Quizfragen. So gelang es, sowohl bekannte Inhalte aus dem BWR-Unterricht in einem neuen, praxisnahen Unternehmenskontext wiederzuerkennen als auch ganz neue Einblicke in die vielseitigen Aufgabenfelder einer modernen Regionalbank zu gewinnen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch im Bereich der Schließfächer.
Deren genauer Inhalt bleibt zwar auch dem Bankhaus verborgen, doch wird ihr Wert auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Solch große Vermögenswerte erfordern natürlich maximalen Schutz – und dieser wurde im massiven Safe der SSA eindrucksvoll demonstriert. Über anderthalb Meter Stahlbeton, eine rund sechs Tonnen schwere Tresortür und vielfältige zusätzliche Präventionsmaßnahmen beeindruckten die Klasse nachhaltig.
Während der Führung konnten die Nachwuchsökonomen sogar echte Geldbündel aus nächster Nähe betrachten. Angeregt von der besonderen Atmosphäre durfte die Schülerschaft fiktive Überlegungen zu möglichen Einbruchsplänen anstellen – die jedoch rasch verworfen wurden. Angesichts der beeindruckenden Schutzmaßnahmen war allen klar: Die Wertgegenstände sind hier bestens aufgehoben.
Mit zahlreichen praxisnahen Einblicken und spannenden Erfahrungen, die weit über die Theorie des Unterrichts hinausgingen, trat die Klasse nach diesem besonderen Schultag den Heimweg an. Wir danken der Stadtsparkasse und vor allem Herrn Ungewitter für diesen spannenden Vormittag, der lehrreich und kurzweilig die Arbeit einer Bank veranschaulichte.